Gemüsevielfalt und Blumenkohl

Liebe Solawistas,

 
wart ihr auch so begeistert von der Gemüseauswahl der letzten beiden Wochen? Ich hatte im Depot erst Rote Bete, Mangold, Spitzkohl, Kohlrabi, einen Salatkopf, Stangensellerie und Petersilie.  Dazu kamen letzten Freitag wieder Stangensellerie, Mangold, Rote Bete, Kohlrabi und viel Petersilie, Schnittlauch, ein anderer Kopfsalat, Brokkoli, Spinat und BLUMENKOHL, worüber ich gleich mehr berichten möchte. Das sind schon zehn Sorten Gemüse und Kräuter!

 

Da stellte ich mir die Frage, wie viele verschiedene vegane Lebensmittel wir verzehren sollten, um eine ausgewogene Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen zu erhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt: „Treffen Sie eine bunte Auswahl aus allen Lebensmittelgruppen. So gelingt es Ihnen leicht, vollwertig zu essen und zu trinken. Pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreide und Kartoffeln liefern viele Nährstoffe, Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe und gleichzeitig wenige Kalorien.

Gemüse und Obst ist die mengenmäßig größte Lebensmittelgruppe in der vollwertigen Ernährung und bringt viel Farbe und Abwechslung in den Speiseplan. Die Vielfalt und das Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe machen die positiven gesundheitlichen Wirkungen von Gemüse und Obst aus. Empfehlenswert sind täglich mindestens 400 g Gemüse (ca. 3 Portionen) und 250 g Obst (ca. 2 Portionen). Bauen Sie Gemüse und Obst in jede Mahlzeit ein, entweder roh oder schonend zubereitet, damit viele Nährstoffe erhalten bleiben.“ Eine ballaststoffreiche Ernährung soll sich auch positiv auf die hilfreichen freundlichen Darmbakterien auswirken, welche z.B. Entzündungen bekämpfen. Wissenschaftler empfehlen daher den Verzehr von 25 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten pro Woche. Habt ihr schon mal nachgezählt? Ich bin immer wieder erfreut, dass mir unsere Solawi den Zugang zu so unterschiedlichen Gemüsesorten erleichtert.

Heute zitiere ich wie fast jede Woche wieder aus meinem Kochbuch „Die 50 gesündesten 10-Minuten-Rezepte“ und aus „Der lebendige Garten“ über den BLUMENKOHL:
 
„Vitamine A, B, C und K sowie Magnesium, Kalium- und Calciumlieferant. Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung und schützen die Darmgesundheit. Die besonders feine Struktur macht ihn zu einem leicht bekömmlichen Lebensmittel. Blumenkohl stärkt generell unsere Abwehrkräfte und beugt Infektionen vor.“
 
„Beliebt ist Blumenkohl auch, weil er überflüssige Pfunde schmelzen lässt, nicht nur, weil er gut entwässernd wirkt und schnell satt macht. Auch die positive, belebende Wirkung auf unseren Darm ist nicht zu verachten: Die Darmschleimhaut kann sich regenerieren, die Nährstoffe gelangen optimal an ihren Bestimmungsort.“
    Zudem sorgt der hohe Gehalt an Natrium dafür, dass mit dem Harn mehr Säure ausgeschieden wird. Somit ist Blumenkohl          gut für Arthritiskranke. (aus https://www.tk.de/techniker/magazin/ernaehrung/essen-und-wissen/blumenkohl-2005130)
Und wie lagert ihr die weißen Röschen am besten?
Im Kühlschrank hält er sich etwa fünf Tage in einem leicht feuchten Geschirrtuch oder einem perforierten Plastikbeutel. Dabei die Blätter am Kohl belassen und erst kurz vor der Zubereitung waschen. Für rund ein Jahr könnt ihr Blumenkohl einfrieren, wenn er vorher kurz blanchiert wird.
 
Übrigens können bei dem weißen Karfiol, der in Europa zu den beliebtesten Kohlarten zählt, der Strunk und die Blätter mit verwenden werden. Entweder zusammen mit den Röschen garen oder zu einer Suppe oder einem Püree verarbeiten. Das Kochwasser eignet sich ebenfalls hervorragend für Suppen und Soßen.
 
Wusstet ihr, dass man Blumenkohl auch roh genießen kann? Hier gehen keine hitzeempfindlichen Vitamine wie beim Kochen verloren. Allerdings ist er wegen der enthaltenen Senföle roh verzehrt schwerer verdaulich. Also in kleinen Mengen damit beginnen, sonst gibt es evtl. Magenschmerzen und Blähungen.
 
Sommerliche Grüße
 
Christine

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